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Derbys sind so eine Sache. Gerne bekommen Spiele dieses Schlagwort verpasst, weil sich die beiden Vereine in direkter Nachbarschaft befinden. Doch das ist eigentlich nicht genug, einer Partie den Titel „Derby“ zu verpassen. Nur unter dem regionalen Gesichtspunkt betrachtet, wäre die Fußball Kreisklasse fast schon eine Derbyliga. Echte Derbys brauchen mehr.

So wie die Partie zwischen der SpVgg Langerringen und dem ASV Hiltenfingen. Spiele zwischen diesen beiden Teams hatten fast immer Feuer. Egal, wie wichtig die Punkte eigentlich waren, die Derbypunkte dieser Partie sind immer von Bedeutung. Am Sonntag sind die drei Zähler für einen Sieg doppelt wichtig. Es sind nicht nur die „Wir sind Derbysieger“-Punkte. Beide Teams zählen auch zur Spitzengruppe der Liga. Wer siegt, bleibt dran.

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Langerringens Trainer Hans Sedlmeir sieht dem Derby gelassen entgegen. „Möge der Bessere gewinnen“, gibt er zu Protokoll. Sedlmeir erwartet ein Spiel auf Augenhöhe. „Gegen Hiltenfingen waren es zuletzt immer heiße und enge Kisten“, weiß er. Er geht auch davon aus, dass der Derbycharakter am Sonntag nicht zu kurz kommt. „Es könnte durchaus hitzig werden“, mutmaßt Langerringens Trainer.

Ähnlich sieht es auch Hiltenfingens Abteilungsleiter Herbert Wagner. „Das wird bestimmt ein heißes Derby,“ prophezeit er. Nicht nur, dass dies bei dieser Partie schon Tradition hat.

Viele der Spieler haben schon zusammen gespielt. Denn der Nachwuchs beider Vereine hat sich mit dem SV Schwabegg zur JFG Singoldtal zusammengeschlossen. Die gemeinsame Vergangenheit bringt noch ein wenig mehr Würze ins Spiel. Die Hiltenfinger freuen sich schon aufs Derby, berichtet Wagner. Froh ist er auch, dass Mittelfeldmann Dominik Wenninger wieder an Bord ist. Weniger glücklich ist Wagner aber, dass dem ASV der Ausfall beider Torjäger droht. Maximilian Geißler wird in Langerringen sicher fehlen. Er bekam in der Vorwoche Rot. Doch auch der Einsatz von Thorsten Foster ist nicht gesichert. Gegen Kleinaitingen musste er nach dem Aufwärmen passen, ob es für Sonntag reicht, ist nicht sicher. Fällt Foster auch aus, dürften die Hiltenfinger mit kleineren Sorgen zum Nachbarn fahren. Immerhin erzielten die beiden zusammen elf der 19 Hiltenfinger Tore. Trotzdem ist Wagner guter Dinge. „Wir wollen mindestens einen Punkt mit nach Hause nehmen“, hofft er.

(Quelle: Schwabmünchner Allgemeine)

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